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Broken-Heart-Syndrom

  • Autorenbild: Lucas Arnold
    Lucas Arnold
  • 15. Feb.
  • 3 Min. Lesezeit

Broken-Heart, wenn emotionaler Schmerz das Herz berührt
Broken-Heart, wenn emotionaler Schmerz das Herz berührt

Es gibt Momente im Leben, in denen ein Verlust, eine Trennung oder ein unerwarteter Schock das Herz so tief trifft, dass es sich anfühlt, als würde etwas in uns zerbrechen.


Viele Menschen kennen dieses Gefühl – doch nur wenige wissen, dass intensiver emotionaler Stress tatsächlich körperliche Auswirkungen auf das Herz haben kann.


Das sogenannte Broken-Heart-Syndrom (Stress-Kardiomyopathie oder Takotsubo-Kardiomyopathie) ist eine vorübergehende Herzmuskelerkrankung, die sich oft wie ein Herzinfarkt anfühlt – obwohl die Herzkranzgefäße frei sind.


Es zeigt eindrücklich, wie eng unsere Gefühle und unser Körper miteinander verbunden sind.


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Was genau passiert beim Broken-Heart-Syndrom?


Wenn ein Mensch unter plötzlichem, überwältigendem Stress steht – emotional oder körperlich –, schüttet der Körper große Mengen Stresshormone aus. Dieser Adrenalinschub kann die linke Herzkammer so stark belasten, dass sie sich vorübergehend ballonartig ausdehnt und schwächer pumpt.


Typische Symptome sind:


  • Druck oder Schmerzen in der Brust

  • Kurzatmigkeit

  • Herzrasen oder unregelmäßiger Herzschlag

  • Schwächegefühl oder Ohnmacht


Besonders häufig betroffen sind Frauen über 50 – vermutlich, weil hormonelle Veränderungen das Herz empfindlicher auf Stress reagieren lassen.


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Wenn Liebeskummer das Herz aus dem Gleichgewicht bringt


Liebeskummer ist kein „nur emotionales“ Phänomen. Er kann so intensiv sein, dass der Körper ihn kaum verarbeiten kann.


Der Verlust eines geliebten Menschen, eine Trennung oder ein emotionaler Schock können das Broken-Heart-Syndrom auslösen.


Es ist kein romantischer Ausdruck, sondern eine echte körperliche Reaktion auf seelischen Schmerz.


Viele Betroffene beschreiben das Gefühl, als würde das Herz „nicht mehr mitkommen“ – und genau das passiert in solchen Momenten.


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Wie Sie Ihr Herz stärken können – präventiv und im Alltag


Stress lässt sich nicht immer vermeiden, aber Sie können lernen, wie Sie Ihr Herz und Ihr Nervensystem schützen:


  • Hypnose zur Stressreduktion:

    Sie hilft, innere Anspannung zu lösen und emotionale Stabilität aufzubauen.

  • Atemtechniken & Meditation:

    Sie beruhigen das Nervensystem und reduzieren Stressreaktionen.

  • Sanfte Bewegung:

    Spaziergänge, Radfahren oder Yoga stärken Herz und Psyche.

  • Gesunde Lebensweise:

    Schlaf, Ernährung und bewusster Umgang mit Genussmitteln unterstützen das Herz.

  • Psychische Unterstützung:

    Gespräche mit vertrauten Menschen oder therapeutische Begleitung (Hypnose).


Diese Maßnahmen wirken wie ein Schutzschild – nicht gegen Gefühle, aber gegen die Überforderung, die sie manchmal auslösen.


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Was tun, wenn akuter Herzstress auftritt?


Ein akuter Anfall kann sich erschreckend echt wie ein Herzinfarkt anfühlen. Wichtig ist:


  • Ruhig bleiben und bewusst atmen

  • Notarzt rufen, besonders bei Brustschmerzen oder Atemnot

  • Stressoren reduzieren, soweit möglich

  • Entspannungstechniken oder Hypnose nutzen, um das Nervensystem zu beruhigen

  • Medikamente nur nach ärztlicher Anweisung


Sie müssen in solchen Momenten nicht „funktionieren“ – es geht darum, Sicherheit herzustellen.


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Nachsorge: Wenn Herz und Seele wieder Kraft sammeln


Die gute Nachricht: Das Broken-Heart-Syndrom heilt in den meisten Fällen innerhalb weniger Tage bis Wochen vollständig aus.


Unterstützend helfen:


  • Hypnose zur emotionalen Stabilisierung: Sie begleitet den inneren Heilungsprozess.

  • Regelmäßige Entspannungsroutinen: Sie stärken langfristig die Stressresistenz.

  • Kardiologische Kontrollen: Sie geben Sicherheit und Überblick.

  • Selbstfürsorge: Schlaf, Ernährung, Bewegung – kleine Schritte mit großer Wirkung.


Heilung bedeutet nicht, dass der Schmerz sofort verschwindet. Aber Ihr Herz findet seinen Rhythmus wieder.


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Fazit


Das Broken-Heart-Syndrom zeigt, wie tief Emotionen in unseren Körper hineinwirken können. Trauer, Schock oder Liebeskummer sind nicht „nur Gefühle“ – sie können das Herz tatsächlich belasten.


Gleichzeitig gibt es viele Wege, das Herz zu schützen, zu beruhigen und zu stärken. Hypnose, Stressmanagement und liebevolle Selbstfürsorge können dabei helfen, wieder innere Ruhe zu finden.


Wenn Sie spüren, dass Ihr Herz unter emotionalem Stress leidet, kann eine Hypnosesitzung ein erster Schritt zurück zu Stabilität und Leichtigkeit sein. >>> Interesse an Verbesserung der Lebensqualität durch Hypnose ? <<<

 
 
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