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Selbsttäuschung - Self-Gaslighting

  • Autorenbild: Lucas Arnold
    Lucas Arnold
  • 1. Feb.
  • 3 Min. Lesezeit

Selbsttäuschung ... oder doch nicht ?
Selbsttäuschung ... oder doch nicht ?

Kennst du dieses Gefühl, dass etwas nicht stimmt – und du dir im nächsten Moment selbst einredest, dass du übertreibst?


Viele Menschen ignorieren täglich ihre inneren Warnsignale. Nicht aus Schwäche, sondern weil sie gelernt haben, sich selbst nicht mehr zu vertrauen.


Self-Gaslighting oder einfach Selbsttäuschung ist eines der subtilsten psychologischen Muster unserer Zeit.


Es geschieht leise, innerlich – oft so automatisch, dass Betroffene es kaum bemerken. Doch die Folgen sind tiefgreifend: Man verliert den Zugang zu den eigenen Gefühlen, Grenzen und Bedürfnissen.



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Was ist Self-Gaslighting?


Self-Gaslighting bedeutet, dass Menschen ihre eigenen Gefühle, Erinnerungen und Wahrnehmungen systematisch infrage stellen.


Typische Gedanken sind:


„Ich übertreibe bestimmt.“

„So schlimm war es nicht.“

„Ich bin einfach zu empfindlich.“

„Andere schaffen das doch auch.“


Was wie gesunde Selbstkritik klingt, ist in Wahrheit ein innerer Abwertungsmechanismus, der die eigene Realität verzerrt.

Es handelt sich um die internalisierte Form von Gaslighting: Stimmen aus der Vergangenheit – Eltern, Partner:innen oder Autoritätspersonen – werden zur eigenen inneren Stimme.


Mit der Zeit schwindet das Vertrauen in die eigene Wahrnehmung. Grenzen werden übergangen, Bedürfnisse verdrängt.


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Wie Self-Gaslighting entsteht


Self-Gaslighting ist kein Zufall. Es entwickelt sich aus einem Zusammenspiel mehrerer Faktoren:


1. Erlernte Muster aus Kindheit oder Beziehungen


kritische oder abwertende Bezugspersonen

emotionale Manipulation oder Missbrauch

fehlende Bestätigung der eigenen Gefühle


2. Kognitive Verzerrungen


übermäßige Selbstverantwortung

Schwarz-Weiß-Denken

Abwertung positiver Erfahrungen


3. Perfektionismus und People-Pleaser-Muster


Viele Betroffene haben gelernt, Harmonie zu sichern, indem sie sich selbst zurückstellen und eigene Bedürfnisse ignorieren.


4. Berufliche und gesellschaftliche Verstärker


In leistungsorientierten Umfeldern – etwa Medizin, Medien oder Start-ups – wird das Überschreiten eigener Grenzen häufig normalisiert oder sogar belohnt.


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Warum besonders viele Frauen betroffen sind


Frauen und weiblich sozialisierte Personen erleben oft:


  • stärkeren Anpassungsdruck

  • Erwartungen an Gefälligkeit und Harmonie

  • idealisierte Bilder in sozialen Medien

  • die gesellschaftliche Botschaft, ständig funktionieren zu müssen


Diese Einflüsse fördern, dass Warnsignale relativiert und eigene Bedürfnisse verdrängt werden – bis man sich selbst nicht mehr glaubt.


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Die Folgen von Self-Gaslighting


Self-Gaslighting wirkt auf mehreren Ebenen:


Emotional


  • Scham

  • innere Leere

  • Angst

  • geschwächter Selbstwert


Körperlich


  • Schlafstörungen

  • chronische Erschöpfung

  • Spannungskopfschmerzen

  • Magen-Darm-Beschwerden


Psychisch


  • erhöhte Anfälligkeit für Depressionen

  • Angststörungen

  • Burnout


Zwischenmenschlich


  • erhöhte Gefahr für ausbeuterische oder manipulative Beziehungen

  • Schwierigkeiten, gesunde Grenzen zu setzen

  • Verlust des eigenen inneren Kompasses


Der Körper meldet sich oft dann deutlich, wenn die innere Stimme zu lange übergangen wurde.


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Wie Hypnose bei Self-Gaslighting helfen kann


Self-Gaslighting entsteht im Unterbewusstsein – dort, wo alte Überzeugungen, emotionale Prägungen und innere Stimmen gespeichert sind.

Deshalb ist Hypnose ein besonders wirksamer Ansatz zur Auflösung von Self-Gaslighting und tief sitzenden Selbstzweifeln.


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1. Wieder Zugang zur eigenen Wahrnehmung finden


In Hypnose entsteht ein Zustand tiefer Entspannung, in dem innere Signale wieder klar spürbar werden.


Viele Betroffene erleben zum ersten Mal seit langer Zeit:


  • innere Ruhe

  • Klarheit

  • ein authentisches Bauchgefühl


Der innere Kompass beginnt sich neu auszurichten.


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2. Alte, selbstabwertende Stimmen entkoppeln


Hypnose ermöglicht es, die ursprünglichen Quellen der Selbstabwertung bewusst zu machen und emotional zu lösen.


  • Die inneren Stimmen aus der Vergangenheit verlieren nach und nach ihre Macht.

  • An ihre Stelle treten stärkende, unterstützende innere Dialoge.


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3. Selbstwert, Selbstvertrauen und Selbstmitgefühl stärken


In Hypnose können neue, gesunde Überzeugungen im Unterbewusstsein verankert werden, zum Beispiel:


  • „Meine Gefühle sind gültig.“

  • „Ich darf Grenzen setzen.“

  • „Ich vertraue meiner Wahrnehmung.“


Diese Haltungen werden nicht nur gedacht – sie werden tief gefühlt und gelebt.


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4. Den inneren Kompass neu ausrichten


Mit zunehmender innerer Klarheit entwickeln sich:


  • stabile persönliche Grenzen

  • authentische Bedürfnisse

  • ein verlässliches Bauchgefühl

  • mehr innere Sicherheit


Entscheidungen fühlen sich wieder stimmig an – ohne dauerhafte Selbstzweifel.


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Fazit: Self-Gaslighting ist erlernt – und kann verlernt werden


Self-Gaslighting ist kein persönliches Versagen, sondern ein Schutzmechanismus, der in früheren Lebensphasen hilfreich war – heute jedoch Leid verursacht.


Was erlernt wurde, kann auch wieder verlernt werden.


Hypnose bietet einen direkten Zugang zu den tieferen Schichten, in denen dieses Muster entstanden ist.

Sie unterstützt dabei, die eigene Wahrnehmung zu stärken, innere Blockaden zu lösen und das Vertrauen in sich selbst zurückzugewinnen.


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🌿 Möchtest du dir selbst wieder vertrauen lernen?


Wenn du merkst, dass du dich oft infrage stellst, deine Grenzen übergehst oder innerlich erschöpft bist, kann Hypnose ein wirksamer Weg sein, wieder in deine Kraft zu kommen.


Gerne begleite ich dich dabei in meiner Hypnosepraxis. >>> Interesse an Veränderung durch Hypnose <<<

 
 
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